Deezer Interview // Elias und Matthias von Late At Night – Der Podcast

Posted by thetje | 06.06.2017 | Hörbücher & Podcasts
Matthias und Elias von Late At Night - Der Podcast Deezer Interview

Nachts sind alle Katzen grau… Podcaster redselig. So auch Elias und Matthias von Late At Night. Doch was hat man eigentlich mitten in der Nacht zu bereden?

Kindheitsfreunde verbinden viele Dinge, vor allem Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. Entweder kramt man sie aus seinen Gehirnwindungen hervor und schwelgt in Nostalgie oder man belebt sie in einer anderen Form wieder. Das dachten sich auch Elias und Matthias und starteten ein neues Hobby, angelehnt an durchwachte Jugendnächte: den Podcast Late At Night. Worum es darin geht, erzählen sie dir selbst in unserem Deezer Interview.

 

 

Erzählt uns etwas über euch und euren Podcast.

Matthias: Ich bin Matthias. Unser Podcast hat als Hobby-Projekt begonnen. Wir beide sind schon seit unserer Kindheit beste Freunde und teilen viele Interessen, zum Beispiel für Humor-Themen, gute Serien, aber auch die Vorliebe für gutes Essen. Das alles wollten wir zum Thema machen und gleichzeitig mit einem Genre verbinden, dass wir sehr schätzen: die Late-Night-Show. Und weil wir oft zurück denken an die frühen Tage unserer Jugend, als wir uns gemeinsam die Nächte mit schlechten Comedy-Filmen, Energy-Drinks und Roller Coaster Tycoon um die Ohren geschlagen haben, wollten wir unsere Folgen immer spät am Abend aufnehmen, um dieses Feeling wieder aufleben zu lassen.

Elias: Ich bin Elias, eher so ein Durchschnittstyp, der noch nicht ganz im Erwachsensein angekommen ist und positiv durchs Leben spaziert. Mir macht es Spaß, Leute zum Lachen zu bringen und mit ihnen meine teilweise auch sehr weirden Ansichten auf das Leben zu teilen. Unser Podcast ist aus einer gewitzelten Idee entstanden, die wir dann doch irgendwie attraktiv fanden. Wir haben ständig neue Ideen und große Pläne. Aber vieles davon lässt sich bis jetzt noch schwer umsetzen.

 

Wie bereitet ihr euch für euren Podcast vor?

Matthias: Mal mehr, mal weniger. Es ist auch Teil unseres Konzepts, dass wir uns gegenseitig mit Themen überraschen wollen. Wir beide überlegen uns vorher, worüber wir mit dem anderen sprechen möchten. Ich schreibe mir meistens vorher einen kleinen Stichwortzettel. Ob daraus ein gutes Gespräch entsteht oder ob Elias zu meinen Themen gar nichts zu sagen hat, merken wir dann live On-Air. Unser Ziel ist es, so wenig wie möglich zu schneiden und uns einfach gut zu unterhalten.

Elias: Zuerst lecke ich meine Handoberfläche ab, dann nehme ich frisches Himalaya-Salz und streue ein wenig davon auf diese Stelle. Anschließend nehme ich einen kräftigen Schluck, von einem Getränk meines Lieblingsmexikaners und beiße dann in eine unanfechtbar biologisch angebaute Limone. Meistens bereite ich mich aber einfach gar nicht vor.

 

Was sollen eure Hörer aus eurem Podcast mitnehmen?

Matthias: Schwierige Frage. Unser Podcast ist ja nicht so aufgebaut, dass er immer eine klare Message transportieren soll. Manchmal verrennen wir uns auch in Dingen.

Elias: Ich stelle mir unseren Podcast wie ein gutes Vesperbrot vor: es sollte etwas für den Weg sein, man sollte sich unterhalten fühlen und einfach mal den Alltag vergessen können. Wir versuchen, unsere Folgen jedes Mal verschieden zu belegen. Auch wenn wir manchmal mit der ein oder anderen Zutat überfordert sind, versuchen wir immer, das möglichst Beste daraus zu machen.

 

Welchen Song habt ihr heute als erstes gehört? Gibt es eine Geschichte dazu?

Matthias: Mein erster Song heute war Mädchen gegen Jungs aus dem Soundtrack des dritten „Bibi und Tina“ Kinofilms. Das Lied wurde abgespielt, weil ich gestern mit meinem Handy auf einem Kindergeburtstag DJ gespielt habe. Die Menge hat gekocht. Ist aber leider nicht der ganz so ideale Soundtrack für den Weg in die Uni.

Elias: Something Just Like This von Coldplay und den Chainsmokers. Bis jetzt gibt es noch keine Geschichte dazu, aber ich habe das Gefühl, dass diese noch geschrieben wird…

 

Welcher Künstler wird eurer Meinung nach bald so richtig durchstarten?

Matthias: Die Band Von Wegen Lisbeth hat das Potential, so richtig durchzustarten. Die machen für mich momentan die beste deutschsprachige Musik.

Elias: Marshmello wird 2017 meiner Meinung nach so richtig durchstarten. Er ist ziemlich talentiert, trifft zwar den Mainstream mit seiner Musik, hat aber trotzdem eine eigene Note. Außerdem weiß niemand, wer hinter dem Eimer steckt, was ihm den Mystery-Faktor verleiht und ihn interessant macht.

 

Welcher Song bringt euch in den Flow?

Matthias: Jane von Jefferson Starship. Ich kenne die Band eigentlich gar nicht. Den Song habe ich im Intro der Netflix-Serie Wet Hot American Summer entdeckt. Das ist ein echt grooviger Rock-Track.

Elias:  Das komplette Album The Nexus von Amaranthe, zu dem ich sehr gerne im Gym trainiere. Wenn ich den ersten Track starte, komme ich umgehend in den „Beastmode“.

Matthias: Gym, oder wie wir es in unserem Podcast immer gerne nennen: Gerätepark.

 

Welches Songzitat berührt euch?

Matthias: Mein Lieblingssongzitat ist von Mark Forster.

„Egal wohin ich will, da fährt ein Bus.

Muss da nur rein und sitzenbleiben bis zum Schluss.

Erst geht es steil bergauf, danach steig ich aus,

geh das letzte Stück zu Fuß.“

Seine Worte bringen meine Liebe zum Öffentlichen Personennahverkehr sehr gut auf den Punkt.

Elias: „“ Das ist mein Lieblingssongzitat von David Guetta.

 

Was sind eure Guilty-Pleasure-Songs?

Matthias: Ganz klar: Ich trau mich nicht von den Avantgarde-Videokünstlern und Comedy-Genies Apecrime.

Elias: Ganz klar Shisha Bar von Ömsen und Buddy Ogün. Das läuft immer, wenn ich mit guten Freunden den Frieden auf indianische Art besiegele.

 

Zu welchem Song würdet ihr heiraten und wen?

Matthias: Falling Slowly von Glen Hansard und Marketa Irglova ist auf jeden Fall ein Song, zu dem ich heiraten würde. Aber wen, das weiß ich noch nicht so genau. Früher wollte ich immer Klara aus der KiKa-Serie Heidi heiraten, aber ich denke, die ist inzwischen zu alt für mich.

Elias: Entweder zu etwas Schnulzigem wie The Power of Love von Céline Dion oder zu etwas Epischem wie Conquest of Paradise von Vangelis. Wen genau ich heiraten werde steht noch nicht fest. Ich werde mich überraschen lassen.

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